"Diesmal ziehe ich es durch!"
Wissen genügt nicht, Tun entscheidet
– Wieso Coaching oft der Schlüssel ist!
„Diesmal ziehe ich es wirklich durch!“
Der Frühling kommt – und mit ihm die Erinnerung an deine Vorsätze:
Bewegung, Ernährung, Schaf – mehr Selbstfürsorge und Gesundheit. Du hast dich informiert – weißt, wie viel Sport gut ist, welche Übungen sinnvoll und wie Gewohnheiten entstehen. Theorie sitzt. Du hast klein angefangen – Schritt für Schritt, wie es die Regeln verlangen.
Doch nach ein paar Wochen?
❌ Der alte Trott kommt zurück.
Zweifel, Rückschläge, du lässt nach – obwohl du weißt, was zu tun wäre.
Warum? Weil Veränderung mehr braucht als Wissen – sie muss sich richtig anfühlen. Doch wie erreicht du dies?
👉 Phasen der Verhaltensänderung
In den 1980er Jahren entwickelten James Prochaska und Carlo DiClemente ein Modell, das die psychologischen Phasen der Verhaltensänderung beschreibt.
Das Modell zeigt: Verhaltensänderung verläuft in Phasen – oft nicht linear. Ursprünglich gibt es fünf Hauptstufen:
1️⃣ »Precontemplation (Absichtslosigkeit)« – Kein Bewusstsein für Veränderung
2️⃣ »Contemplation (Absichtsbildung)« – Bewusstsein wächst, aber ohne Entscheidung
3️⃣ »Preparation (Vorbereitung)« – Erste konkrete Schritte
4️⃣ »Action (Handlung)« – Umsetzung startet
5️⃣ »Maintenance (Aufrechterhaltung)« – Dranbleiben und festigen
Später ergänzt: 6️⃣ Rückfall – ein möglicher Rückschritt, denn Veränderung verläuft nicht geradlinig!
👉 Wie die Veränderung gelingt
Der Übergang von einer Phase in die andere wird in dem Modell vor allem durch zwei Verhaltensprozesse erklärt:
🧠 Kognitiv-affektive Prozesse – Sie beeinflussen, wie du Veränderung bewertest und erlebst.
Beispiel: „Ich weiß, dass Bewegung wichtig ist und fühle mich motiviert, aktiver zu werden.“
🏃 Verhaltensorientierte Prozesse – Sie sorgen für praktische Umsetzung.
Beispiel: „Ich jogge dreimal pro Woche und habe eine feste Routine.“
Wissen genügt nicht – Tun entscheidet!
👉 Jetzt wird’s entscheidend!
Wo stehst du? Phase 4️⃣: Handlung. Glückwunsch! Doch hier scheitern viele. Zweifel schleichen sich ein, die alte Routine lockt, und dein Kopf liefert Ausreden:
❌ „Zu viel Stress gerade.“
❌ „Heute nicht – morgen dann.“
❌ „Vielleicht bin ich nicht der Typ dafür…“
👉 Das Modell erklärt die Veränderung – aber wie entstehen Lösungen?
Veränderung braucht kognitive UND emotionale Verankerung. Nur wenn Kopf und Gefühl zusammenspielen, wird Veränderung nachhaltig:
✔ Emotionsregulation – Lerne, Frustration und Zweifel konstruktiv zu nutzen.
✔ Erfolg spüren – Achte auf Veränderungen in Körper und Alltag, nicht nur auf Zahlen.
✔ Blockaden lösen – Was hält dich wirklich zurück? Erkenne es – und nutze es für dich.
✔ Ressourcen aktivieren – Greife auf frühere Erfolge zurück und finde dein „Wofür“.
Coaching hilft dir, dranzubleiben und Hürden zu überwinden, wenn Motivation, Selbstwirksamkeit fehlen und emotionale Blockaden dich bremsen – genau dann, wenn Wissen nicht mehr reicht.